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BUND Kreisgruppe Segeberg

Biomüll und Biotonne

(c) Verena Peters

Warum weder Plastik noch „Bioplastik“ in die Biotonne darf

Was gibt es hier zu beachten fragen Sie sich nun vielleicht?

Ganz einfach: Weder Plastiktüten noch Bioplastiktüten dürfen in den Biomüll!

Plastiktüten, die aus Erdöl hergestellt werden, zersetzen sich in etwa 20 Jahren zu Mikroplastik. Dieses schadet der Umwelt – dem Boden, dem Wasser, den Weltmeeren – und uns, wenn es in die Nahrungskette gelangt, erheblich.

„Kompostierbare“ Plastiktüten, auch Bioplastiktüten genannt, müssen grundsätzlich biologisch abbaubar sein. Doch auch das dauert seine Zeit und die ist viel länger, als die Produktionszeit in Kompostierungs- und Biomüll-Vergärungsanlagen.

Der WZV und  22 norddeutsche Abfallwirtschaftsgesellschaften empfehlen, Bioabfälle lose in einem dafür vorgesehenen Behälter zu sammeln  und direkt – ohne Plastiktüte – in die Biotonne entleeren. Wer seinen Bioabfall dennoch in einer Plastiktüte sammeln möchte, kann den Inhalt in der Biotonne entleeren und die Plastiktüte im Anschluss in den Restmüll geben. In den meisten Fällen steht die Restmülltonne direkt neben der Biotonne. Deutlich bequemer ist es, Zeitungspapier oder Papiertüten zu verwenden. Diese Papiertüten sind bei fast allen Entsorgern oder im Handel erhältlich. Geeignet sind alle Papiertüten, die zu 100 Prozent aus Papier bestehen.

Dies darf laut Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) in die Biotonne:

Küchenabfälle:

- Gemüse- und Speisereste

- Obstreste und -schalen

- Filter mit Tee- und Kaffeesatz

- Eierschalen

- Küchenkrepp

- Kleintiermist

- Federn, Haare

- Blumensträuße

- Zimmerpflanzen


Gartenabfälle:

- Strauch- und Heckenschnitt

- Blumen

- Stauden

- Wildkräuter

- Laub

 

(c) Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) 

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